Eifman Ballet

KunstVia ist offizieller Partner der weltweit berühm­ten Eifman Ballettkompanie, welche unter der Leitung des russischen Choreografen Boris Eifman steht.

KunstVia sieht sich für die Organisation von Gastperfor­mances des Tanzensembles auf allen maßgeblich-führenden, europäischen Bühnen: Wien – Burgtheater, Budapest – Ungarische Staatsoper, Prag – Staatsoper, Bratislava – Slowakisches Nationaltheater…

Das St. Petersburger Eifman Ballet (ursprünglicher Name: das Leningrader Neue Ballett) wurde 1977 von Boris Eifman gegründet. Das innovative Konzept der Kompanie war seiner Zeit voraus: Von Anbeginn sollte das Leningrader Neue Ballett als Experimentierboden für Tanz und Choreografie aus einer Hand dienen und als solcher vom Publikum wahrgenommen werden. Die ersten Stücke der Kompanie, wie zum Beispiel „Zwei-Stimmig“ oder „Boomerang“, wurden erfolgreich aufgenommen und regten das Interesse und die Begeisterung der Zuschauerinnen an. Ballett-Kritikerinnen begannen über neue Stilrichtungen und Trends innerhalb der Tanzszene Russlands zu diskutieren. Vertreterinnen des klassischen Balletts verhielten sich anfänglich jedoch zurückhaltend, Boris Eifmans innovativen Ansatz anzuerkennen. Eifmans Herangehensweise, literarische Vorlagen tänzerisch zu interpretieren, eine musikalische Auswahl als Untermalung einzuflechten und dabei das körperliche Vokabular seiner Tänzerinnen mit Kühnheit und Präzision einzusetzen, brachte ihm den Beinamen des ‚choreografischen Dissidenten‘ ein.

Heute gehört das St. Petersburger Eifman Ballet bei den Ballett-Liebhaberinnen zu den bekanntesten Kompanien Asiens, Europas, des amerikanischen Doppelkontinenten und Australiens. Werke wie: Tschaikowsky“, „Ich Don Quixote“, „Giselle Rouge“, „Der russische Hamlet“, „Anna Karenina“, „Die Möwe“, „Onegin“, „Rodin“, „Beyond Sin“, „Requiem“ und „Up & Down“ wurden mit großem Erfolg gefeiert. Sie zelebrieren nicht nur die hohe technische Qualität des zeitgenössischen Balletts, sondern führen das unsterbliche, kulturelle Erbe des russischen Tanzes, welches Choreographinnen und Tänzerinnen weltweit inspirierte, fort. Boris Eifmans Verlangen, seine Zuschauerinnen durch Tanz in die Weiten der menschlichen Leidenschaften mitzureißen, eine spirituelle Einheit mit dem Publikum zu formen und dieses mit der Brillanz und Dynamik seiner plastischen Choreografie gefangen zu nehmen, resultieren in der jahrzehntelangen, kontinuierlichen Begeisterung für seine Kreationen auf der ganzen Welt. Die Kompanie sticht durch seine starke Technik, einmalige Hingabe und Engagement und feinsinnige Bühnenperformance heraus. Tänzerinnen und Tänzer wie Maria Abashova, Oleg Gabyshev, Dmitry Fisher, Nina Zmievets, Lyubov Andreyeva, Anastasia Sitnikova, Sergey Volobuev und viele andere, denen Preise der internationalen Ballettszene wie die Goldene Maske oder die Goldene Soffitte zuteilwurden, setzen hohe Maßstäbe an das technische Können des Ensembles. Eine besondere Phase begann 2011 für das Eifman Ballet, als die Stadtverwaltung von St. Petersburg zustimmte, die Boris Eifman Tanzakademie bauen zu lassen – ein Projekt, welches vom Choreografen selber initiiert wurde. Nach Fertigstellung des Baus begann im September 2013 das erste akademische Schuljahr. Eine weitere, auf die Initiative von Boris Eifman veranlasste, Ballettschule soll in der näheren Zukunft seine Pforten öffnen: der Boris Eifman Tanz-Palast als weltweit anerkannte Institution der Tanzkunst. Es ist ein großes Anliegen des Eifman Balletts und der künstlerischen Vision seines Leiters, Boris Eifman, ein Repertoire-Programm an Choreografien anzulegen, die auf den literarischen Vorlagen des psychologisierenden Theaters Russlands basieren sowie innovative Tanzformen des 21. Jahrhunderts zu entwickeln und auszubauen.

Unsere Letzte Projekte

26 – 30. Juni
2018

17. November
2017

2 – 13. Juni
2016

14 – 15. Februar
2015

18 – 22. Oktober
2014

21. Märtz
2014

Artist

Boris Eifman

* 22. Juli 1946 Boris Eifman ist einer der wenigen russischen Choreografen, dessen künstlerischer Schaffensbereich sich bereits über mehrere Jahrzehnte erstreckt. Unter seinen Zeitgenossinnen sticht er durch eine energetische und konzentrierte Tanzsprache heraus, die seinesgleichen sucht. Über 40 Choreografien zählen zu seinem künstlerischen Werk. Boris Eifman wurde mit mehreren Ehrungen ausgezeichnet wie dem Titel des Volkskünstler Russlands, dem Staatspreis der Russischen Föderation und weiteren erwähnenswerten Theaterpreisen wie der Goldenen Maske oder der Goldenen Soffitte. Er ist außerdem Träger des Verdienstordens  für das Vaterland Zweiter Klasse, dem Ordre des Arts et des Lettres und vielen anderen internationalen Preisen und Titeln.

Boris Eifman orientiert sich bei der Erarbeitung seiner Choreografien stark an philosophischen Themen, was seinen Bühnenwerken die Umschreibung des ‚psychologisierenden Balletts‘ einbrachte. Der kreative Prozess eines in Tanzsprache umgewandelten Stückes wird dabei für das Publikum offen gelegt, während sich der Choreograf inhaltlich mit der Widersprüchlichkeit und Zerrissenheit des menschlichen Lebens beschäftigt.

Boris Eifman wurde in Sibirien geboren. Er erhielt seine Ausbildung am Leningrader Staatlichen Rimski-Korsakow-Konservatorium. Bereits 1977 gründete er eine eigene Tanzkompanie: das Leningrader Neue Ballett, heute Millionen von begeisterten Anhängerinnen bekannt als das St. Petersburger Eifman Ballett. In den späten 70er und frühen 80er Jahren erarbeitete Eifmans Theater eine neue Herangehensweise an den Repertoirebetrieb, indem immer mehr eigene Ballettkreationen, die sich auf Werke aus der Literatur bezogen, das Programm erweiterten. Dabei widmete sich Eifman klassischen Werken sowie auch neuer Literatur. In seinen Choreografien stach vor allem Eifmans konzentrierter und pointierter Stil heraus, der sich in ostentativen Tanzformationen bemerkbar machte und seine Leidenschaft für starke Persönlichkeiten ausdrückte: Das Duell, Der Idiot,  Der tolle Tag oder Die Hochzeit des Figaro , Die Legende, Was ihr wollt, Mörder, Meister und Margarita etc.

Die Kompanie bewies unter der Leitung von Boris Eifman einen herausragenden, tänzerischen Intellekt, brillantes Tanzvermögen und eine faszinierende Fähigkeit der Wandlung, was die Begeisterung des westlichen Publikums hervorrief.  Anna Kisselgoff, eine der führenden US-amerikanischen Kritikerinnen in der Ballettwelt, benannte Boris Eifman als herausragende Persönlichkeit unter den zeitgenössischen Choreografinnen: „Die Welt des Balletts braucht nicht mehr nach einem großen Choreografen suchen. Sein Name ist Boris Eifman.“

26 – 30. Juni 2018

Pro et Contra

Burgtheater, Wien / Slowakisches Nationaltheater, Bratislava. Project “40 Jubiläum Eifman Ballet“. 

17. November 2017

Beyond Sin

Saison (2017 – 2022)

Slowakisches Nationaltheater, Bratislava. Co – production.

2 – 13. Juni 2016

Rodin / Anna Karenina

Burgtheater, Wien / Ungarische Staatsoper, Budapest / Slowakisches Nationaltheater, Bratislava / Kongresszentrum, Beograd.  Projekt „Capitals of Boris Eifman – 70 Jubiläum Boris Eifman“.

14 – 15. Februar 2015

Up & Down

Slowakisches Nationaltheater, Bratislava. Europapremiere.

18 – 22. Oktober 2014

Rodin

Staatsoper, Prag / Slowakisches Nationaltheater, Bratislava.

21. Märtz 2014

Anna Karenina

Grand opening Sberbank Europe.

Reviews

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„Rodin“: Ballett-Psychologie und Polsterschlacht

Boris Eifman beeindruckt nicht nur mit seiner Choreografie, sondern auch mit seinem theatralen Sinn für tolle Bilder.

Isabella Wallnöfer

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Spektakel der Gefühle

Das Boris Eifman Ballet zeigt in “Rodin” eine emotionale Achterbahn. Drama pur, große Geste und opulente Bilder gepaart mit perfekter Tanzqualität: Das sind Merkmale des russischen Balletts, egal ob traditionell oder modern.

Verena Franke

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Eifman-Ballett gastiert erstmals in Wien

Die Tragödie der Künstlerin, die Besessenheit des Künstlers, menschliche Dramen, Aufbruch und Scheitern: Das sind Themen, mit denen sich Boris Eifman vor allem beschäftigt. Er selbst bezeichnet seine Form des Tanzes, in dem er klassisches Ballett mit modernen und zeitgenössischen Elementen verbindet, als psychologisches Ballett-Theater.

Brigitte Voykowitsch

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“Rodin”: Tanz ums Höllentor

Wie sich aus der körperanalytischen Kunst und dem Leben dieses Künstlers – ein Kick dabei ist seine Beziehung zu Camille Claudel – ein Ballett für breites Publikum machen lässt, führt am Sonntag und Montag der russische Choreograf Boris Eifman vor.

Helmut Ploebst

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Bildstarker “Rodin” des Eifman Balletts am Burgtheater

Eifman setzt das Geschehen zwischen Leidenschaft, Eifersucht und (Miss-)Erfolg zu Musik (vom Band) von französischen Komponisten dieser Zeit wie Debussy, Massenet und Satie, bedient sich an Elementen aus Film, Musical und Theater, setzt gezielt Showeffekte, Licht und Akustik ein und findet starke Bilder für Kreativität, Inspiration und Wahn…

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Das Boris Eifman Ballet St. Petersburg in Wien

Mit einem zweitägigen Gastspiel gab das Ensemble von Boris Eifman sein Wien-Debut im Burgtheater. (Seine Werke „Anna Karenina“ und „Giselle Rouge“ sind durch das Wiener Staatsballett gut bekannt). Auf dem Programm stand das 2011 uraufgeführte Werk „Rodin“, bei dem die Beziehung des Bildhauers Auguste Rodin zu Camille Claudel im Mittelpunkt steht. Sein „Theater der Gefühlsoffenbarung“ ist ein Theater der großen Gesten und wirkungsvollen Bilder.

Edith Wolf Perez

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Eifman Ballet opäť na Slovensku

Skvelá správa pre milovníkov baletu – svetoznámy Ballet Eifman z Petrohradu je na turné a opäť hosťuje v Bratislave. Po úspechu predstavenia Rodin prichádza súbor s novou inscenáciou Borisa Eifmana, tentoraz v rytme džezu.

Katarína Sedláková

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Recenze Po čem žízní ruská duše aneb Vzdalující se kontinent

Mezinárodně proslulý baletní soubor Borise Eifmana z Petěrburgu přivezl do Prahy představení Rodin. Bylo z něj zřejmé, že kontinent tanečního umění Ruska se od nás rychle vzdaluje.

Nina Vangeli

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